Leasing von Maschinen

Das wollen alle Unternehmer: Wettbewerbsfähig bleiben und die Qualitätsstandards halten bzw. erhöhen. Dazu sollten auch Maschinen, Fahrzeuge, Hardware und Software auf dem neuesten Stand der Technik sein. Daher stellen sich vor allem Klein- und Mittelbetriebe die Frage, ob sie kostspielige Maschinen und teures Werkzeug kaufen sollen oder ob es andere Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Oft müssen diese Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden, damit keine Umsatzeinbußen entstehen.

Vorteile von Maschinen Leasing

Ein Leasing kann hier sehr gut aushelfen. Es lässt Sie rasch und flexibel auf technische Neuerungen reagieren, ohne sofort eine hohe Investitionssumme leisten zu müssen. Neue Maschinen wiederum sind weniger anfällig für Defekte, welche Ausfälle mit sich bringen können und die Instandhaltungskosten verringern sich.

Die Liquidität Ihres Unternehmens bleibt erhalten und es ergeben sich sogar steuerliche Vorteile. Die Leasingraten sind nämlich vorsteuerabzugsfähig. Durch die regelmäßigen Leasingraten ist eine Planungssicherheit gegeben und somit wird die Bewältigung zukünftiger Aufträge gesichert.

  • Große Investitionen ermöglichen Leistungs- und Produktionssteigerung
  • Verringerung der Instandhaltungskosten
  • Schonung von Liquidität und Eigenkapital
  • steuerliche Vorteile
  • bilanzneutral
  • Planungssicherheit

Nachteile von Leasing

Der Leasingvertrag ist durch den Leasinggeber kündbar, dann steht z.B. die geleaste Maschine nicht mehr zur Verfügung.

Leasing ist häufig teurer als ein Bankkredit, um eine Maschine zu kaufen. Dafür ergeben sich aber steuerliche Vorteile. Außerdem gibt es bei vorzeitiger Kündigung des Leasingvertrages oft hohe Abschlagszahlungen.

Wenn die Nutzung vom Leasingobjekt nicht wie vereinbart erfolgt, kann es zu Nachzahlungen Ihrerseits kommen. Zum Beispiel wenn mit der Maschine nicht vorschriftsmäßig umgegangen wird und diese nach Ende der Laufzeit nicht übernommen wird, ist häufig vorgeschrieben im Nachhinein eine Zahlung zu leisten.

  • durch den Leasinggeber kündbar
  • meist teurer als Bankkredit
  • feste Laufzeit (Fixkostenbelastung)
  • kein Eigentum
  • es drohen Zahlungen bei Nicht-Einhaltung des Vertrags

Leasing -Wie funktioniert‘s?

Beim indirekten Leasing wird das Leasingobjekt (Bearbeitungsmaschinen, Produktionsanlagen, Geräte) von einer Leasinggesellschaft vom Hersteller gekauft, in dessen Bilanz aufgenommen und dann dem Leasingnehmer überlassen.

Beim direkten Leasing wiederum wird das Leasingobjekt direkt vom Hersteller oder Händler geleast.

Achten Sie auf die Vertragsgestaltung

Durch Leasing bezahlen Sie eine monatliche Rate und können den Vertrag individuell gestalten. Die Laufzeit können Sie auswählen, entweder eine kurze Laufzeit mit höheren Raten oder eine längere Laufzeit mit niedrigen Raten.

Beim Operating Leasing ist das Vertragsverhältnis jederzeit kündbar.

Das Finanzierungsleasing ist ein langfristiges, unkündbares Vertragsverhältnis. Nach Ablauf der Laufzeit (in der Regel 4 bis 6 Jahre) kann das Leasingobjekt zum Restwert gekauft oder zu verbesserten Konditionen (üblicherweise Reduzierung der Rate auf fünf bis zehn Prozent) verlängert werden.

Ob eine Maschine geleast wird oder ein Kauf getätigt wird, muss genau abgewogen werden. Wie Sie sehen, gibt es wie überall im Leben, auch beim Leasing Vor- und Nachteile. Wägen Sie diese für sich selbst ab und wählen Sie jene Finanzierungsform die Ihrer Situation (z.B. Eigenkapitalsituation) mehr entgegen kommt.

Beispiele für Maschinen-Leasing:

Es können verschiedenste Arten von Anlagen, Maschinen oder Fahrzeugen geleast werden. Zum Beispiel CNC-Maschinen, Spritzgussanlagen, Förderbänder, Bohrmaschinen, Baumaschinen, Fräsmaschinen, Werkzeugmaschinen, Schleifmaschinen, Drucker sowie Software oder komplette Werkseinrichtungen.

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